Erster Wochenendausritt

Erster Trip durch die Wadis mit neuem Gespann

Wir haben es Geschafft! Anfang letzte Woche ist nun endlich Manuels neue KTM gekommen und es konnte los gehen auf den ersten gemeinsamen Wochenendtrip. Lange ersehnt hatten wir uns vorgenommen der hektischen Stadt zu entfliehen und in die Berge und deren Wadis zu fahren. Gerade nach dem heftigen Unwetter erwarteten wir schöne Wadis vorzufinden. Nicht lange in den Bergen und schon nach kurzer Suche hatten wir die Einfahrt in das erste Wadi (Wadi Shawqa) gefunden. Spektakulär, dass beschreibt unsere Glücksgefühle wohl am besten, die wir in unserer kurzzeitig zurückgewonnenen Freiheit empfanden.

Nach kurzer Begehung der ersten Flussdurchfahrt beschlossen wir, einfach mal drauf zu zu halten. Beide etwas eingerostet, tasteten wir uns erst einmal etwas vorsichtig ran. Doch nach wenigen Metern waren wir schon wieder vertraut mit dem Fahren im Gelände, dass der Spaß schon richtig losging. Im wahrsten Sinne über Stock und Stein, durch Wasser und Kiesgruben legten wir zügig an Geschwindigkeit zu und hatten eine riesen Gaudi.

Gut für uns, das Wochenende ist in den UAE von Freitag bis Samstag, so waren nachmittags die meisten Ausflügler bereits am zusammenpacken und unser Spielplatz wurde frei. Wadi Shawqa schlängelt sich wunderschön durch die Bergketten. Ein etwas gröberer Abschnitt führt, zumindest für uns als Motorradfahrer, in eine kleine Sackgasse mit einem mini Wasserfall. Nach dem Umkehren an dieser stelle durchquerten wir den Rest des Wadi. Die Abwechslung von groben Schotter, Felsbrocken und Wasser Durchfahrten war ein fantastischer Einstieg. Zurück auf der Straße dann die Überlegung, mit dem Blick auf die Uhr, wo wir übernachten wollen. Da es bereits später Nachmittag war, beschlossen wir über die Landstraßen zurück zum Anfang des Wadi zu fahren. In dem kleinen Dorf am Rande der Berge von dem Wadi Shawqa stärkten wir uns noch etwas. Dann fuhren wir wieder ins Wadi zum Anfang der Gabelung zur Sackgasse. Dort angekommen fing es schon bald an zu dämmern und wir entschlossen uns die Nacht dort zu verbringen, um am nächsten Tag noch ein wenig mit den Bikes baden zu gehen und Foto und Video Material zu sammeln.

Am nächsten Morgen dann wie geplant die Fotosession. Wieder hatten wir ungemein viel Spaß. Felix versuchte sich eher minder erfolgreich an einer kleinen Anhöhe, hinter welcher er unerwartet in eine kleine Sandgrube geriet und nach wenigen Metern die Kontrolle über Kati verlor. Unverletzt, bis auf eine kleine Prellung und einen kleinen Schrecken, wurden erst einmal Fotos gemacht. Kati war mit Kratzern und einem kleinen Schaden am Frontfender davongekommen, welchen Felix auch erst später bemerkte. Dann ging es raus aus Wadi Shawqa. Nächstes Ziel war über Wadi Asimah zum Wadi Bih zu gelangen. Zweites erwies sich über eine zum Glück nicht all zu lange Anfahrt als unzugänglich. Da es im Oman liegt und man die Grenze überqueren muss, braucht man an diesem Grenzübergang eine gültige Reservierung für ein Hotel. Der Übertritt ist an dieser Stelle als reiner Tourist sonst auch nach kurzer Diskussion nicht möglich. Kurz um geplant und auf zum nächsten Wadi, Wadi Sena.

Es empfing uns eine super Schotterstrecke die uns mit atemberaubenden Ausblicken zu einem kleinen Örtchen führte. Von dort aus ging es dann zurück nach Dubai. Unser Resümee ist, dass wir auf gutem Wege sind unsere Maschinen auch in schwierigem Gefilde zu kontrollieren. Der Durst nach mehr ist geweckt und so werden wir nun regelmäßig solche touren unternehmen, mal länger, mal kürzer…

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