Die Tage sind spannend und vergehen viel zu schnell. Abends bin ich meist so erschöpft, dass ich froh bin einfach nur noch ins Bett fallen zu können. Aus diesem Grund kommt auch erst Heute wieder was von mir. In der kurzen Zeit, die ich nun bereits in Athen bin, habe ich unglaublich viel erlebt, gesehen, bewundert und auch so einiges Fotografiert.


Nun weiß ich wirklich nicht, wie ich euch Athen nahe bringen könnte.
Bei Sarajevo habe ich euch ja schon gesagt, dass ihr da mal hin solltet. Was soll ich euch nun also bei Athen sagen? Wer da nicht einmal hingefahren ist, der ist selber Schuld? Trifft es ziemlich!

Dienstag, der 07.10.14
Extra früh aufgestanden um noch Wäsche waschen zu können, stelle ich geniales Wetter fest.
Nun entscheide ich mich wirklich für ein Ticket des „City Sightseeing“ Busses, wieder einmal die richtige Wahl. Denn bei der Akropolis angekommen gibt es dort zwei Führungen, welche auch noch im Preis inbegriffen sind! Das ist der Hammer, denn die beiden Touren finden nur einmal am Tag statt und zwar Vormittags. Und wer ist zur rechten Zeit am rechten Ort, ich natürlich!
Gute 2 1/2 Stunden sind wir unterwegs. Aber es geht „nur“ um die Akropolis, nicht hinauf.
Das Wetter ist noch sehr schön und es gibt viele sehr interessante Informationen und Fotomotive!

Ich weiß jetzt sogar einiges über Sokrates und einige weitere interessante Dinge, auch wo so das ein oder andere Wort her kommt. Faszinierend.
Ich glaube, würde ich das meinem „Ich“ von vor einigen Jahren, noch zu Schulzeit erzählen…
…der würde mich wohl einfach auslachen und als, Achtung, Idiotas bezeichnen 😛
Vor ein Rätsel stellen mich unsere Asiatischen Weltmitbewohner ja doch öfter, aber die hier treiben mir die Ratlosigkeit ins Gesicht.

Was genau die da machen erschließt sich mir auch nach 15 Minuten der Beobachtung nicht.
Später am Nachmittag fängt es dann an zu regnen, auch wohl recht stark. Mein Glück, dass ich in der Nähe einer der Metro Stationen bin. Nach wenigen Minuten habe ich den Plan verstanden und fahre auch mit der korrekten Bahn! Dann ging es erst mal ins Zimmer. Der Regen wurde abgewartet, einiges an Planung gemacht und später dann noch einmal raus, eine Kleinigkeit essen.

Mittwoch, der 08.10.14
Felix zieht Vormittags erst mal in ein anderes Hostel um.
Hier habe ich nun tatsächlich so spontan doch noch ein par freie Nächte erwischt und muss so glücklicher Weise erst am Sonntag Vormittag abreisen! Wieder einmal die richtige Entscheidung.
Das Wetter wird immer besser und ich mache nun auch die Bustour zu Ende und erfahre wieder einiges über diese Stadt. Später fahre ich dann noch ein wenig durch die Stadt und besuche schon einmal die ein oder andere zweitrangige Attraktion. Denn Akropolis möchte ich mir für den Folgetag aufheben, dass Wetter soll hier noch einmal eine Schippe drauf legen.
Im Hostel wird erst einmal ein wenig Pause und Planung gemacht.
Dann der Entschluss, ich gehe noch einmal in die Stadt und gucke mich um.
Weit komme ich nicht, da erblicke ich nämlich die wirklich nahe gelegene Metro Station und setzte mich in die Bahn. Kurzschlussreaktion nach dem Umsteigen. Ich bleibe einfach länger sitzen und fahre komplett runter bis Piraeus. Dort nach einer gefühlten Ewigkeit eingetroffen geht es auf die Suche nach einem der kleineren Hafenteile. Wie ich am Folgetag noch erfahren soll, bin ich aber bis zur Endstation gefahren. Hier ist der große Hafenteil wo die ganzen Terminals für die Fähren und Reisedampfer sind.
Aber auch hier lohnt sich der sehr ausgedehnte Abendspaziergang sehr.

Nach einer ganzen Weile stelle ich fest, dass ich einen der kleineren Hafenteile wohl nicht zu fuß erreichen werde. Also drehe ich nach geraumer Zeit um, setzte mich wieder in die Metro und fahre zurück ins Hostel. Es ist aber auch bereits sehr spät geworden und der Rückweg dauert ja auch noch.

Heute, Donnerstag, der 09.10.14
Nach dem ich es schaffe mal wieder länger zu schlafen geht es erst einmal auf Kati in die Stadt.
Mein erstes Ziel ist Akropolis. Mich dort hin durchgekämpft geht es dann hoch.
So langsam gehen mir die Synonyme aus. Sagen wir einfach, dass mich dieser Ort Sprachlos gemacht hat und lassen die Bilder für sich sprechen:

Sehr beeindruckend finde ich, wie an diesem Ort gearbeitet wird, auch während hier der Touristenmob zum Teil sehr chaotisch die Gegend unsicher macht.
Bei diesem Puzzle muss erst einmal jemand den Überblick behalten:

Nach der Besichtigung der Akropolis mache ich dann die Gegend drum herum zu Fuß unsicher.
Denn auch um die Akropolis gibt es zahlreiche wirklich lohnenswerte Besichtigungsorte.

Wie sauber die zur damaligen Zeit schon arbeiten konnten ist wirklich erstaunlich.
Von dieser Genauigkeit könnte sich der ein oder andere von Heute mal eine Scheibe abschneiden.
Dann ging es noch mal mit Kati weiter. Hubert war sicher an Ihr festgekettet, zu sicher. Nach 15 Minuten und einer Spezialbehandlung mit WD-40 war das Problem dann beseitigt.
Nun ging es auf die Suche nach Lycabettus Hill.
Da ich mich auf die Fahrt auf Sicht mit mir selber geeinigt hatte, dauerte es dann auch ein wenig, bis ich diesen Berg erreichte. Auf Grund dessen hatte ich aber auch wieder einiges gesehen.
Knapp die Hälfte konnte ich dann noch auf zwei Rädern machen, für den Rest stieg ich dann um auf zwei Beine. Die Qual des Aufstiegs in der prallen Sonne lohnte sich aber wieder einmal!
Zusätzlich zu den Bildern, gibt es auch von diesem Ort aus einen wunderschönen Rundblick auf der „Video“ Seite! „…die zweite“ ist von dem Heutigen Tag.

Mitten in der Stadt, auf einem Berg, haben die ein Theater! Das „Lycabettus Theatre“ wird regelmäßig genutzt und ist laut Aussage eines Griechen auch immer gut besucht.
Zurück im Hostel mache ich nun seit 1 1/2 Stunden „Pause“ und schreibe diese Zeilen.
Da Athen der deutschen Zeit eine Stunde voraus ist, werde ich mich dann gleich noch mal auf den Weg machen und den Abend genießen. Morgen Abend werde ich dann einen der kleineren Hafenteile aufsuchen, dann gibt es hoffentlich mal wieder etwas frischen Fisch…

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3 comments

  • Milli 9. Oktober 2014   Reply →

    Deine Worte und Bilder spiegeln Dein Staunen und die Intensität Deiner Eindrücke und Erlebnisse. Halte Dir das alles gut fest und bewahre es, auch wenn in der Fülle das eine das andere zu schnell ablöst und überlagert.

  • Milli 9. Oktober 2014   Reply →

    Die GoPro-Fotos sind imposant, aber mach weiterhin Beides.
    Was ist mit der Linse (Fleck?)?

  • Felix Koch 10. Oktober 2014   Reply →

    Ich mache weiter hin beides, auf jeden Fall!
    Leider musste ich die GoPro in der Heimat noch zerlegen und reparieren, dabei muss ein Staubkorn auf den Bildsensor gekommen sein, die Linsen sind alle sauber…
    …also ist das nun wohl mein Markenzeichen!

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