Jetzt geht es also doch mal weiter.
Aber hat der nicht was vergessen? Nein! Vergessen habe ich gar nichts, nur ist die Iran Geschichte so schwierig zu schreiben, dass ich beschlossen habe euch vor erst mit meinen ersten Wochen in den UAE und dem Oman zu vertrösten. Den Iran werde ich aber früher oder später noch nachreichen, habe ich ja auch versprochen und ist mir persönlich auch sehr wichtig! Als Ersatz für die Ganze Irangeschichte möchte ich euch aber meine nun fertig erstellte Timelapse der Salzwüste als Vorgeschmack zeigen.

Das es so lange gedauert hat bis dies jetzt folgt tut mir sehr leid, mir fehlte vor lauter Ereignissen schlicht weg die Zeit zum schreiben. Ich werde auch sicherlich die ein oder andere Kleinigkeit auslassen. Nicht weil ich sie jemals vergessen würde, sondern weil es hier einfach den Rahmen sprengen würde! Und bitte verzeiht mir meine immer schlechter werdende Rechtschreibung und Grammatik. Das liegt wirklich daran, dass ich hier nur noch English spreche und auch schreibe!
Dann noch eins! Mir ist klar, dass es nun wieder mal ein ganz schöner Haufen zu lesen ist. Ich bin mir sicher, dass nicht jeder zeitnah bis zum Ende kommt.
Daher möchte ich vor dem Lesen schon mal allen ein schönes Weihnachtsfest und anschließend einen gesunden Rutsch ins Jahr 2015 Wünschen.
Weiter möchte ich mich bei allen Menschen bedanken, die mich die ganze Zeit aus der Ferne aus unterstützt haben, dass war wirklich wichtig für mich! Es wird kaum einer der hier lebenden lesen können, aber auch bei allen meinen neuen Freunden und Bekannten möchte ich mich für diesen grandiosen Start in ein neues Leben bedanken! Ohne all diese Menschen wäre das nicht möglich gewesen!
Aber nun zur Fortsetzung.
Stehen geblieben waren wir ja damit, dass ich mit Ricky, meinen Italienischem Kumpanen, in einem Hotel am Rande Dubais saß und euch eine Kurzfassung der letzten beiden Tage gab.

Bringen wir zunächst ein Wenig Ordnung in die ganze Sache.

Mittwoch, den 26.11.2014 sollte nun also die Fähre gehen.
Morgens um 8 Uhr fand ich mich also wie abgesprochen in dem Büro der Fährgesellschaft ein um mein Ticket zu erhalten, zumindest dachte ich das.
Es wurden dann nur Kopien vom Ausweis und vom Carnet de Passage (CdP) gemacht.
Nun wurden wir zum Hafen geschickt, dort sollten wir bis Mittags den Papierkram für unsere Fahrzeuge fertig haben und dann in der Abfertigungshalle unsere Tickets erhalten (Terminabsprache war hierfür zwischen 12 und 13 Uhr!).
Um mit den Motorrädern auf das Hafengelände zu gelangen bedurfte es dann erst mal einer der unzähligen Kontrollen des CdP und der Fahrgestellnummer.
Ricky, wie der lockere Italiener nun mal so ist, hatte selbstverständlich in der Heimat versäumt sein CdP auf Richtigkeit zu prüfen. So war also die Fahrgestellnummer des Motorrades mal geändert worden. Das Stand auch in den Papieren, aber die alte Nummer stand in dem CdP. Nach dem also dem ersten Hafenmitarbeiter das Ganze erklärt war hatten wir es schon mal auf das Hafengelände geschafft.
Dann ging das hier los, nur noch zig mal schlimmer. NEIN, ich übertreibe nicht, daher schreibe ich darüber ja noch mal. Wer den letzten Blogeintrag noch im Kopf hat, der weiß das ich erzählt hatte, dass es an der ein oder anderen Stelle nur einen Stempel gab, welcher benötigt wurde um im nächsten Büro den nächsten Stempel zu bekommen. Manch ein Stempel besagte auch nur, dass noch mehr Kopien benötigt werden. Das Ganze sah noch deutlich schlimmer als das hier aus, vor allem weil auf dem Gelände die wenigsten english sprechen!! Wenn ihr 10 Minuten Zeit habt, schaut euch das Video an, es entspricht wirklich dem Ablauf in Bandar Abbas!
Als wir dachten, dass wir den Papierkram fertig hätten, brachten wir die Fahrzeuge schon mal zur Verladestelle und begaben uns wie vereinbart zum warten in die Abfertigungshalle. Hier sollten wir ja zwischen 12 und 13 Uhr die Tickets bekommen. 12.15 Uhr trafen wir in besagter Halle ein und setzten uns zum warten in die wirklich sau kalte Halle. Das mit der AC ist in manchen Gebäuden wirklich über, ein wunder, dass ich bis dato noch nicht einmal krank geworden bin!
Um 13.20 Uhr kam dann ein Mitarbeiter der Fährgesellschafft zu mir, den ich Morgens nur einmal kurz gesehen hatte. Tickets? Nein, wo denkt ihr hin.
Wir wurden in noch ein Gebäude geschleppt in dem wieder Kopien ohne Ende verlangt wurden. Als wir sage und schreibe vier Schalter in dem selben Raum abgearbeitet hatten, bekamen wir eine Liste mit Büros die wir noch anlaufen müssten. Diese waren wirklich über das gesamte Hafengelände verteilt. Wir wurden dort zum Glück dann doch hingefahren, denn selbst die Hafenmitarbeiter hatten mit der Hafenorientierung so ihre Probleme. Als dann zum X-ten mal die Daten unserer Fahrzeuge in irgend eine Art Logbuch eingetragen worden waren, da wurde dann auch endlich mal der Ausfuhrabschnitt aus dem CdP getrennt. Kati war damit also offiziell nicht mehr im Lande! Zurück in der Abfertigungshalle besorgten wir uns dann erst mal Mittagessen, es war schließlich bereits 16 Uhr. Nach wie vor keine Tickets in der Tasche wurden wir nervös, die Fähre sollte schließlich in ca. 5 Stunden ablegen. Klingt zwar viel, aber wir waren ja noch nicht durch die Abfertigung und Sicherheitskontrollen!
Ich rief im Fährbüro in der Stadt an. Als mir der Mitarbeiter sagte, dass er um 1 Uhr die Tickets bringen würde, da wurde ich sauer. Ich würde doch nicht noch einen Tag hier im Hafen verbringen und schiss den Typen am Telefon erst mal zusammen. Ich muss sagen, dass war das erste mal auf meiner Reise, dass ich richtig sauer und auch unfreundlich geworden bin. Das sich dann später rausstellen sollte, dass er nicht meinte, dass er um 1 Uhr kommen würde, sondern in einer Stunde haben wir seinem mehr als miserablem English zu verdanken! Gegen 18 Uhr trudelte tatsächlich der Mitarbeiter von Morgens ein. Ein weiteres mal wurde ich mächtig sauer, denn wir sollten auf einmal 120$ mehr bezahlen. Wir hatten genau den uns am Vortag genannten Betrag gewechselt. Da kamen dann jetzt auf einmal noch „bill of loading“ und Gebühr X und Y dazu. Aber was sollten wir machen. Ich hatte genau noch 120$, sonst nur noch ein par Euro, mein Bargeld war am Ende! Zum Glück passte dann alles und wir hatten endlich die Tickets in der Hand.

19 Uhr wurden uns dann die Ausweise abgenommen und wir wurden in die nächste Halle geleitet. Auf dem Weg dort hin wurde kurz durch den Metalldetektor gelaufen und die Tasche durch den X-Ray geschickt. Nun ging das warten wieder los.

Gegen 21.15 Uhr wurden dann zu nächst alle Frauen zur „Verladung“ aufgerufen. Anschließend die Männer. Da war nur ein Problem, unsere Ausweise hatten den Weg noch nicht zurück gefunden und lagen bei der Polizei zur Kontrolle rum. Wir waren ehrlich die letzten in der Halle und wurden schon gefragt, ob wir nicht verladen wollen! Der Tag war schon stressig genug gewesen, damit rechtfertige ich jetzt einfach mal, dass ich den Mitarbeiter zusammen schiss und ihn fragte, wie das hier denn gehen solle ohne Ausweis! Der Mitarbeiter war etwas irritiert und verschwand schnell auf die Suche nach den Dokumenten. Zehn Minuten später hatte ich dann meinen Ausweis in der Hand, wo der die letzten zwei Stunden gewesen war konnte mir keiner sagen, aber egal.
Denn jetzt konnte ich Kati auf die Fähre fahren und zwei Mitarbeiter kamen zum sichern.
Das sah dann so aus (Bild vom nächsten Tag, war ja dunkel):
Mehr oder weniger zufrieden ging es dann hoch auf der Fähre.
In der Kabine gab es tatsächlich ein Abendessen, erinnerte mich ein wenig an den normalen Flugzeugfraß, schmeckte auch so. Egal, besser als nichts und ich hatte schon das ein oder andere mal schlechter gegessen.
Jetzt wurden draußen noch Fotos gemacht beim auslaufen aus dem Hafen und dann ging es zurück in die Kabine. Ich legte mich, so wie die meisten, auf einer dreier Sitzreihe hin und deckte mich mit meiner siffigen Motorradjacke zu, die AC knüppelte die ganze Nacht. Auf zwei Bildschirmen liefen dann erst mal acht Stunden Propagandafilme mit brennenden USA und Israel Flaggen. War nichts neues, die Ausschnitte kannte ich schon aus der Abfertigungshalle.

Ich mache nun einen Sprung von dem Einlaufen in den Hafen von Shardja bis zum verlassen des Hafengeländes gegen 17 Uhr.  Aber ein Par Bilder möchte ich euch zeigen, inkl. einem unfassbar nahhaften Frühstück:

Donnerstag, der 27.11.2014: Erst Papierkrieg, dann Vergnügen!
Warum der Sprung jetzt? Der selbe misst wie im Iran. Papierkram, erst für mich, dann für Kati. Aso, Geld wurde auch wieder ohne Ende auf die verschiedenen Tische gelegt. Nach dem verlassen des Hafengeländes gegen 16.30 Uhr Ortszeit (nun bin ich Deutschland drei Stunden voraus) ging es dann auf die Suche nach WiFi für die Hotelsuche. Dabei bekamen wir noch ein schönes Fest mit und bekamen den ersten Kaffee und teilten uns ein Sandwich.

Der Spaß kostete uns dann mal eben 12€, aber wir hatten die Möglichkeit das billigste Hotel Dubais zu suchen. Ich wiederhole jetzt mal nicht den gesamten letzten Post, das würde den sowieso gesprengten Rahmen noch mehr ausdehnen! Ich springe mal zum nächsten Tag.

Freitag, der 28.11.2014: Die Parade

Wir mussten bis 10 Uhr aus dem Hotel raus, kein Problem, besonders gut geschlafen habe ich eh nicht.
Die Sachen auf Kati verstaut und dann ging es erst mal los zum Burj Khalifa. Warum ausgerechnet dort hin? Nun, wir wollten Bilder machen:
Außerdem ist hier die Mobilität mit einem Smartphone doch wirklich so einiges leichter. Und wie ich noch feststellen werde brauche ich ein halbwegs vernünftiges Telefon um mit all meinen noch kommenden Kontakten in Verbindung bleiben zu können und vor allem nichts zu verpassen. Denn es gibt hier NICHTS über connections und die muss man sich erarbeiten und anschließend warm halten!

Als das geschafft war riefen wir Luca an, unseren Sponsor des Bieres vom Vorabend. Dieser hatte uns ja noch von der Parade erzählt und lud uns beim Telefonat für abends in das „Le Meridian“ in die Marina Dubai ein. Nun ging es erst mal auf die Suche der Parade. Dabei fuhren wir zu nächst Richtung Küste und wie durch ein Wunder kamen wir an dem „Bikers Café“ vorbei. Dort wollten wir eigentlich nur parken für was zu trinken und vor allem WiFi. Als der Manager mitbekam, wo wir gerade her kamen, wurden wir zu Gästen erklärt. Wann immer wir zum Frühstück, Mittagessen oder Abendessen vorbeikommen wollen würden, wären wir eingeladen! Dem entsprechend war der Kaffee dann auch kostenlos und wir erholten uns erst mal ein Stündchen.

Jetzt wollten wir aber noch los um der Parade bei zu wohnen. Wie so oft versagte die Navigation von Ricky mal wieder gnadenlos und so musste er meinem Tempo dann schritt halten. Und mit einem mal waren wir mitten drin. Wir wurden gefilmt, fotografiert und mir wurde sogar gewunken.

Wow, als hätten die gewusst, dass ich komme (Spaß muss sein). Als es dann näher zum Veranstaltungsgelände ging wurde das noch mehr, die Leute waren begeistert. Die Moderatorin stellte mich kurzer Hand vor und begrüßte mich persönlich mit dem Hinweis ans Publikum doch mal ordentlich zu applaudieren. Was ein Empfang.

Da wir (Ricky hatte dann doch auch mal wieder aufgeschlossen) natürlich keine Karten hatten, wollte uns die Security natürlich nicht auf das Parkplatzgelände für Motorräder direkt an der Veranstaltung lassen. Als das dann zwei Leute der Veranstaltung mitbekamen wurde der arme Mann der Security prompt zusammen geschissen. Wir seien schließlich von so weit angereist, was ihm einfallen würde uns nicht auf das Gelände lassen zu wollen mit unseren Maschinen.
Dann war der Rummel groß und ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen.
Es war einfach ein unbeschreibliches Erlebnis, mal wieder!!!

Dann war es irgendwann auch dunkel und der Rummel beruhigte sich auch ein wenig.

Wir beschlossen die Veranstaltung zu verlassen, Luca wollte uns schließlich zum Essen treffen. Nach kräftigem Verfahren hatten wir es dann geschafft und waren etwas überwältigt. Wir waren am „Strand Club“ vom „Le Meridian“, so möchte ich es mal nennen, angekommen. Jetzt gab es Bier und lecker Essen, ganz frisch vom BBQ.
Nach einer ganzen Weile rief ich dann mal meinen Kontakt in Dubai an. Um kurz die drei Ecken zu erklären, wo her ich Murad „kenne“. Murad ist ein ehemaliger Arbeitskollege und sehr guter Freund von Julia (welche eine ganze Weile in Dubai gearbeitet hat), der Tochter von Sibylle. Diese ist seit 33 Jahren mit meiner Mutter befreundet und gehört seit langem zur Familie!
Murad hatte ich zuvor bereits per Email auf dem laufendem gehalten, wann ich wohl in Dubai eintreffen würde und ihm in der vergangenen Nacht noch mal eine Nachricht zukommen lassen. Am Telefon gab er mir dann die Information, dass er mich anrufen würde so bald er zu Hause sei. Denn gerade jetzt wo ich hier eingetrudelt war steckte er in den Vorbereitungen für den 43. National Day; er ist Eventmanager!
Gegen Mitternacht rief er mich dann an und schickte mir den Standort seiner Wohnung..
Zu meinem Glück war dann die Wohnung auch nicht so weit entfernt und gegen 1 Uhr Nachts öffnete sich dann die Tür im 25 Stockwerk.
Murad war wir sofort sympathisch, ehrlich gesagt hatte ich auch nicht viel anderes erwartet, schließlich war er ja mit Familie befreundet. Auch Tony, einen der vielen Leute mit dem Murad zusammen arbeitet, durfte ich noch kennen lernen. Den Jägermeister schlug ich dann aber doch aus und nach einem kurzen Plausch (es war inzwischen 2 Uhr) bekam ich dann das Sofa zum schlafen. Zeitgleich bekam ich den Hinweis, dass ab nächster Woche das Gästezimmer für mich zur Verfügung stehen würde, was ein Traum!
Samstag, der 29.11.2014: Haarschnitt
Der Nächste Morgen startete dann natürlich schön früh, ich musste ja um 9 Uhr am Biker Café sein um mich mit Ricky und viel wichtiger, mit Saleh zu treffen.
Das Treffen ist grandios. Schnell bekomme ich jegliche Hilfe die benötigen sollte zugesichert. Als Saleh erfährt, dass ich versuchen möchte hier in Dubai einen Job zu finden, da hat er sein Telefon schon in der Hand und verbreitet die Information.

Das Treffen an sich müsste ich eigentlich noch viel detaillierter beschreiben, aber dann wird das zu viel. Es war auf jeden eine äußerst gelungene Begegnung und wie Ihr später noch lesen werdet auch nicht die letzte Begegnung mit Saleh!

Nach Dem Treffen geht es Mittags dann zunächst auf die Suche nach einem Friseur. Einmal abgesehen davon, dass meine Haare eine Länge erreicht haben durch die mein Helm anfängt enger zu werden und es einfach extrem heiß auf dem Kopf ist, sehe ich aus wie ein Obdachloser…

Was ein tolles Gefühl nach ca. 11 Wochen wieder die Kopfhaut atmen zu lassen.
Die Gesichtsbehaarung wird von Level „Obdachlos“ auf „zu faul zum Rasieren“ zurück gestutzt. Herrlich, ich fühle mich bald wie neu geboren.
Nachmittags geht es dann zurück „nach Hause“. Nicht wundern, vorerst werde ich die Wohnung von Murad als dieses bezeichnen, dass macht es einfacher!
Und tatsächlich bleibe ich den Rest des Tages im Hause und nehme mir den Rest des Tages einfach mal frei und mache einfach gar nichts.Na ja, fast. Ich gehe noch zum Einkaufen in den Supermarkt, ein richtiger Supermarkt!! Dan geht es früh ins Bett, denn Morgen wird für eine Woche in den Oman gestartet mit Ricky zusammen.
Sonntag, der 30.11.2014: Richtung Oman
Erst um 12 Uhr treffe ich mich mit Ricky am Biker Café zum Frühstück.Da wir uns als Tagesziel den Jebel Hafeet gesetzt haben wissen wir, dass wir uns Zeit lassen können. Um 13 Uhr brechen wir dann auf, was nicht so einfach ist. Denn trotz ja wieder funktionierendem Navigationssystem sind hier einfach brutal viele Straßen die sehr nah bei einander liegen. Dann erreichen wir aber doch recht einfach Al Ain, der Jebel Hafeet liegt nur wenige Fahrminuten von hier entfernt. Dieses Video ist nicht von mir, aber es macht euch einfacher den Jebel Hafeet vorzustellen mit allen Informationen, die man dazu benötigt! Eine richtige Spaßstrecke. Das was hier Grenzen setzt ist in der Tat der Hauptständer, welcher über den Boden schleift bei extremer Kurvenlage. Ist aber auch wohl besser so, denn nach dem Hauptständer würden sonst wohl die Koffer folgen und das wäre äußerst gefährlich

Kurze Zeit nach dem wir den Gipfel erreicht haben fängt es an zu dämmern. Wir möchten die Strecke lieber im hellen wieder runter fahren, müssen ja auch noch einen Platz fürs Zelt finden. Dann ist es so weit, die Sonne ist weg und es wird immer dunkler. Ein par Rasenflächen würden sich anbieten, doch zur Sicherheit frage ich lieber ob das Zelten hier gestattet ist. NEIN, ist es natürlich nicht! Schließlich gibt es wenige Meter von hier einen extra Bereich fürs Zelten und nicht weit entfernt sogar einen Toilettenwagen. Richtig fein, wir können also direkt am Fuße des Berges Zelten und haben es so gerade mal 30 Minuten zur Grenze in den Oman!

Montag, der 01.12.2014: Der Crash und die Berge
Am nächsten Morgen geht es relativ früh los. Die Grenze ist wie erwartet schnell erreicht und nach dem bezahlen von 50 Dirham für ein 10 Tage Visum sind wir schon im Oman.
Nach einer Weile fahrt verlassen wir wie geplant die Hauptstraße und fahren eine kleinere Straße in die Berge rein.

Der Ausblick ist grandios und so kommt es auch wohl, dass wir beide ein wenig unkonzentriert sind. Das nachfolgende ist eine unschöne Erfahrung, doch wie wir später erfahren werden, sind wir nicht die ersten, denen das hier passiert.
Die Straße wird von einem etwas größerem Bachlauf gequert. Ricky fährt unmittelbar vor mir.
Weder er noch ich nehmen das Wasser großartig ernst. Denn es ist ja nicht das erste mal, dass ich auf meiner Reise Wasser durchqueren muss. Als Ricky im Wasser vollständig die Kontrolle über seine Maschine verliert ist es für mich bereits zu spät. Das Vorderrad ist bereits im Wasser, doch noch habe ich die Kontrolle und versuche mein Bestes. Doch wir sind beide vollkommen chancenlos. Nicht das Wasser an sich ist das Problem, sondern die geschlossene Planktondecke, welche sich im Wasser auf den Asphalt gebildet hat. So kommt es auch, dass mich noch im Wasser mein Hinterrad überholt.
Mit einer Geschwindigkeit von ca. 50 – 60 km/h legen wir uns also synchron richtig auf die Fresse!
Zum Glück bildet mein Körper bereits im Wasser eine Parallele zur Straße, so dass ich richtig schön nass werde. Zum Glück? JA! Denn dadurch das ich schön nass bin rutsche ich auf dem Rücken liegend über die Straße, als wäre ich eingeseift. Selbst meine Kombi erleidet nur Kratzer, echt erstaunlich!
Es gibt ja diese Stories, dass man in solchen Situationen sein Leben an sich vorbeiziehen sieht. Alles Lüge! Das einzige was ich an mir vorbei ziehen sehe ist mein linker Seitenkoffer und das auch nur, weil ich diesen mit meinem Kopf um wenige Zentimeter verfehle.
Der Koffer hat sich beim Aufprall auf die Straße von Kati gelöst und schleudert durch die Gegend.
Als ich dann endlich zum Stillstand komme brauche ich gefühlt eine Minute bis ich wieder stehe, es fehlt im ersten Moment die Orientierung. Als ich wieder stehe wird mir bewusst, dass ich Glück im Unglück hatte, denn ich bin auf der entgegen kommenden Fahrspur mit Kati gelandet und es kam kein Auto entgegen. Das ich auf der anderen Spur gelandet bin kommt dadurch, dass ich noch kurz vorm Sturz versucht habe Ricky auszuweichen, sonst hätte Kati ihn vermutlich erwischt!
Als ich nun also wieder stehe, sehe ich wie Ricky sich auch gerade wieder aufrappelt. Daumen hoch, bei beiden. Es scheint uns wirklich nichts passiert zu sein. Als Kati wieder steht muss ich meinen Koffer erst mal mit der Axt bearbeiten, bis ich ihn wieder an ihr befestigen kann.
Mir tut die linke Seite weh, ich habe Nackenschmerzen und etwas schwindelig ist mir auch noch.
Nach einer kurzen Pause mit etwas Wasser, dem richten der Spiegel und Koffer geht es aber weiter.
Damit ihr einen Eindruck von der Situation erhaltet hier ein par Bilder.
Nach dem ich das Foto von dem PKW bei der Wasserdurchfahrt gemacht habe möchte ich noch auf die andere Seite des Bachlaufes um ein Foto zu machen. Ich setzt den rechten Fuß ins Wasser und lege mich direkt wieder hin! Im Wasser ist es wirklich wie Öl, auch bei langsamer durchfahrt wären wir gestürzt, unvermeidbar! Woher ich das weiß? Das wird uns später zurück in Dubai mit diversen Videos bewiesen. Diese Stelle ist wohl Horror für alle Motorradfahrer wie uns berichtet wird…

Mit etwas reduziertem Tempo geht es weiter Richtung Berge. Wir haben etwas Geschwindigkeit raus genommen. Nicht, dass wir vorher besonders schnell gewesen wären, aber wir wollen ja noch ins offene Gelände und brauchen dafür noch Kraft.

Nach einer ganzen Weile finden wir auch eine schöne off-road Strecke. Es ist eine Strecke für fortgeschrittene, äußerst tricky ist die Steigung zwischenzeitlich. Es geht in diese berge:

Nach einer Weile verliere erst ich meine Hinterrad Bremse, dann Ricky. Es stinkt zum Himmel, alles vollkommen überhitzt. Der Verlust der Bremse am Hinterrad ist hier in den Bergen besonders gefährlich, denn das Bremsen mit der Vorderradbremse auf dem losen Untergrund kann zum wegrutschen des Vorderrades führen, was am Abhang eher ungut wäre… Und ja ich weiß, die Fotos sehen wieder nur halb so gefährlich aus wie beschrieben, aber nur an diesen Stellen war das anhalten für Fotos machbar. Der Rest der Strecke war meist in einem desolaten Zustand. Doch wir haben keine Wahl, denn wir haben die Zeit im Nacken. Im dunkeln möchte keiner von uns diese Strecke zu Ende bringen müssen. Wir brauchen ca. drei Stunden und eine Menge Kraftaufwand, bis wir wieder eine richtige Straße erreichen.

Die Strecke hat nicht nur uns eine Menge abverlangt sondern auch den Motorrädern. Mit dem letzten Tropfen Sprit erreichen wir dann irgendwann doch noch eine Tankstelle. Als erstes gibt es ein „Hight Five“. Wir haben das echt geschafft, wir freuen uns beide, stellen aber auch fest, dass wir bis zur Küste noch ein ganzes Stück haben. Nach einer Stunde fahrt ist dann aber das Meer in Sicht und das erste „Restaurant“ was wir erblicken wird angesteuert. Es ist eine kleine klitsche, normaler weise wohl nur von den örtlichen Fischern besucht. Fisch gibt es hier dennoch nicht, nur ein Gericht steht auf der karte, Chicken Chili. Nach dem Essen geht es einfach der Küste nach, dunkel ist es sowieso. Es dauert noch mal sicherlich 1 1/2 Stunden, bis wir einen Strand mit einem Picknickbereich gefunden haben, welcher uns auch gefällt.Nach dem Aufbauen der Zelte geht es auch recht zügig ans schlafen, wir sind völlig erschöpft.

Dienstag, der 02.12.2014: Auf in die Stadt 
Am nächsten morgen stellen wir beide schmerzen am ganzen Körper fest, ist wohl eine Mischung aus den Nachwehen des Sturzes und der off-road Tour. Zu allem Überfluss habe ich auch noch Kopfschmerzen, diese werden sich die nächsten Tage auch konsequent halten und kommen wohl von dem Schlag in den Nacken.
Hier seht ihr unser Strandcamp im Oman am nächsten Morgen.

Wir haben glücklicher Weise nur eine sehr kurze Etappe bis nach Muscat vor uns. Dort eingetroffen wird das billigste Hotel gesucht und wir teilen uns mal wieder ein Zimmer. Nach einer Dusche und etwas pause in der Lobby, wo es auch Internet gibt, geht es zu Fuß ein wenig auf Erkundung.

Abends wurde dann noch in einem Restaurant eine Kleinigkeit gegessen und dann ging es, nach wie vor etwas angeschlagen, ins Bett.

Mittwoch, der 03.12.2014: Schildkröten?
Es geht gegen frühen Mittag weiter, wir wollen einen Strand hinter Sur erreichen. Dort soll es möglich sein Schildkröten zu beobachten. Der Weg ist extrem gut ausgebaut und die Aussicht ist zwischenzeitlich auch sehr schön:

In einem der Reservate angekommen wird uns dann mitgeteilt, dass derzeit gestreikt wird und der Zutritt zum Strand mit den Schildkröten auf eigener Faust nicht erlaubt sei.
genervt geht es auf die Suche nach einem schönen Platz zur Übernachtung. Wir finden nichts was uns zusagt, dass Wetter zieht sich zu und die Laune geht auf Talfahrt. Meine Kopfschmerzen sind wieder stärker geworden und Ricky möchte gerne in die Wüste zum zelten. Unsere Wege trennen sich, denn ich beschließe wieder zurück nach Muscat und am Folgetag zurück nach Dubai zu fahren.
Die Regenfront zieht an mir vorbei und Richtung Ricky, ich habe also alles richtig gemacht und erreiche noch kurz vorm dunkel werden Muscat und finde ein noch etwas günstigeres Hotel für die Nacht. Ich gehe den Abend noch mal etwas spazieren und nach dem das Kopfschmerzmittel endlich wirkt auch früh ins Bett.

Donnerstag, der 04.12.2014: Zurück nach Dubai 
Ich werde früh wach, die Nackenschmerzen sind weniger geworden, die Kopfschmerzen müssen mit Medikamenten wieder eingedämmt werden. Ohne Frühstück mache ich mich auf den Weg, habe ja eine große Etappe vor mir. Es sind fast 500 km zu fahren. Doch am frühen Nachmittag erreiche ich schon die Grenze und fahre stur weiter bis ich die „Dubai Outlet Mall“ erreiche.
Jetzt muss ich erst mal Schuhe finden, denn in meinen Trackingboots ist es einfach zu warm auf Dauer in der Stadt und ich werde ja noch ne Weile hier sein. Gesucht, gefunden. Mit neuen Schuhen bewaffnet geht es zum Biker Cafe, Saleh hatte mir eine Nachricht geschickt ob ich nicht zum Abendessen kommen wolle. Gesagt, getan. Bei dem leckeren Abendessen werde ich für den Folgetag in die Wüste eingeladen, mega!

Freitag, der 05.12.2014: Die Wüste ruft!
Ich bekomme die Gelegenheit mitten in der Wüste einem Treffen von „Verrückten“ beizuwohnen und werde auch ein par Runden mit die Dünen hoch genommen:

Als es anfängt dunkel zu werden ist das Ganze relativ schnell vorbei, denn im dunkeln aus der Wüste zu finden ist zwar machbar aber auch deutlich gefährlicher.
Den Hight Way erreicht geht es noch eine Ganze Weile „hoch“ nach Ras Al-Khaimah.
Dort gibt es zunächst einen kurzen Stop zum beten und einen Cafe bei Starbucks.
Anschließend geht es weiter zum Strand wo wir einen tollen Abend mit leckerem BBG und viel Spaß verbringen.
Irgendwann nachts, ich meine gegen 2 Uhr, war ich dann wieder in Dubai. Ein Glück, dass ich mitgenommen wurde, denn die Strecke mit dem Motorrad zu fahren hätte ich ehrlich keine Lust gehabt.

INFO: Ab jetzt springe ich ab und an mal ein par Tage mehr oder weniger, es ist mir einfach unmöglich alles aufzuschreiben und würde für euch ggf. auch etwas langweilig werden!

Montag, der 08.12.2014 – Mittwoch, der 11.12.2014: Travelers Festival Dubai 2014
Weil die Veranstalter erfahren haben, dass ich auch ein reisender bin, gab es prompt eine Einladung vom Scheich. Ich hatte das Vergnügen viele beeindruckende Weltreisende zu treffen. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Motorrad oder sogar mit selbstgebauten Booten, alles unfassbar beeindruckend.

Es waren drei tolle Tage mit unfassbar interessanten Vorträgen, auch ich wurde gebeten über mich zu erzählen und gelang daher zum Schluss auch noch auf das Gruppenfoto. Übrings gab es jeden Tag ein vorzügliches Mittagessen, welches ich leider einmal verpasst habe, da ich Kati Liebe schenken musste.
Zum einen habe ich das Luftfiltersystem reinigen müssen.

Zum anderen musste Kati zum Service um die 15.000km Inspektion nach zu holen. Dort gab es dann auch direkt neue Bremsbeläge für hinten und die Kraftstofffilter wurden gewechselt. Der Wechsel war, wie ich vermute, der miesen Kraftstoffqualität im Iran zu verdanken. Der „saubere“ Filter rechts ist ein bereits „normal“ gebrauchter…!!!!

Der Wechsel wurde aber durchgeführt ohne mich zu informieren, was ich ausdrücklich verlangt hatte!
Dem entsprechend war ich etwas geschockt über die hohe Rechnung die mir vorgelegt wurde, als ich Kati abholte. Nach dem ich dann erst mal etwas direkter wurde, gab es dann 10% Nachlass auf alles. Man muss aber auch KTM mal klar sagen, dass die Ersatzteilpreise eine Unverschämt sind und in keinem Verhältnis zum Materialaufwand stehen. Das sch**ß Filterkit hat mich 400 Dirham und die bescheuerten Dichtungen (nur zwei stink normale Gummidichtungen!!) noch mal 200 Dirham gekostet. Das sind 133€, eine Frechheit! Aber immerhin habe ich ja meinen Nachlass bekommen und hatte eine 1290 Superduke mit 180 ps als Leihmaschine. Unfassbar schnell, aber auch sau unbequem…

Am letzten Tag des Travelers Festivals bekam ich dann mal wieder eine Einladung von Saleh für ein Clubtreffen inkl. Essen. Damit war der Abend dann auch wieder voll. An diesem Abend gab es dann auch wieder diverse Einladungen.

Hatte ich erwähnt, dass ich auch zum Mitglied erklärt worden war?
Kati war auch schon geschmückt und das passende T-shirt hatte ich auch schon bekommen…

Donnerstag, der 12.12.2014: So viele Einladungen…
Vor lauter Einladungen sah ich kein Land mehr. Und da ich möglichst viele Leute kennen lernen wollte folgte ich prompt auch allen! Mittags startete ich zu „Touratech Middle East“ zum Cafe trinken und tratschen. Das mir für Kati sofort jegliche Hilfe angeboten wurde die ich brauchen würde war klasse. Ich würde alles billiger bekommen und sollte ich einen Platz zum schrauben brauchen, diesen hätte ich dort gefunden! Hubert spendierte ich ein neues Visier, denn meine neuen Freunde hatten eins auf Lager und das alte hat es nach über 20.000 km definitiv hinter sich! Vor lauter Kratzern sehe ich bei Nacht nichts mehr wenn mir ein Fahrzeug entgegen kommt. Ich muss nicht mal bezahlen, denn ich habe kein Geld dabei. Wenn ich nächste Woche zum Cafe trinken komme soll ich das Geld einfach mitbringen.
Ich erhalte auch eine Einladung am Folgetag mit nach Musandam zu kommen. Es soll ein off-road Wochenende werden mit einer Übernachtung. Leider muss ich dies ausschlagen, da ich für den Folgetag bereits eine Einladung zu einer Weihnachtsfeier habe, welche mir wichtiger ist!
Eine Woche später soll aber ein X-Mas Ride stattfinden, dort soll ich auf jeden Fall mitfahren…
Nachmittags geht es weiter zu der Einladung in die Wüste zum Abendessen mit den anderen Reisenden des Travelers Festivals. Dort treffe ich zusammen mit ein par meiner neuen Freunde von den Dubai Riders ein als es schon dunkel ist.

Es gibt aber nur einen Salat, denn nach 2 Stunden geht es dann noch zur dritten Einladung. Ein Freund der Dubai Riders hat zum großen BBG und sit in auf seine Residenz in der Wüste eingeladen.
Völlig geplättet geht es dann irgend wann um 2 Uhr nachts ins Bett.

Freitag, der 13.12.2014: Let it snow!
Auf geht es zur Weihnachtsfeier, die von Thorsten und Mimi ausgerichtet wird.
Thorsten ist ebenfalls ein, ausnahmsweise mal deutsch sprechender, ehemaliger Arbeitskollege von Julia und auch von Murad. Ihr Haus ist herrlich hergerichtet. Es werden Plätzchen gebacken und verziert. Selbst ich, ein offizieller Weihnachtsmuffel, komme in Stimmung, backe Plätzchen und dekoriere die auch noch!
Let it snow? Oh ja, draußen wurde eine „Schneekanone“ positioniert. Ich stehe unter einer Palme mit „Schnee“. Der Schnee ist Schaum…

Es ist ein wundervoller Tag mit leckerem Essen, Glühwein und ich lerne wieder einige klasse Menschen kennen und schließe Freundschaften!

Die Folgetage
Ich bummle viel vor mich hin, bin mal hier mal da eingeladen und einfach viel unterwegs.
Einkaufen muss ich zwischenzeitlich auch mal ein wenig, meine Sachen haben schließlich auf der Reise ganz schön gelitten und sehen zum Teil grauenhaft aus!
Als ich einen „Adventure“ store finde ist mir zum weinen, vor Freude! Ich könnte den Ganzen Tag hier verbringen, doch am Ende würde es mich doch frustrieren, so kann ich mir ja nichts kaufen…

Auch bei Murad zu Hause lerne ich wieder Leute kennen, viele klasse Menschen, auf anhieb komme ich immer mit allen klar und schließe viele neue Freundschaften. So langsam fange ich an mich wie zu Hause zu fühlen, warum auch nicht?!

Dann kommt Freitag, den 19.12.2014 der X-Mas ride.
Die Competition ist klar, der Fahrer des am besten geschmückte Motorrads muss auf dem Jebel Hafeet im Hotel sein Frühstück nicht bezahlen. Morgens früh geht es los auf die „große“ Fahrt, der Schmuck muss bei Ankunft am Hotel noch am Motorrad sein. Und nun dürft ihr einmal raten, wer wohl mit dem aller geilsten Motorrad gegen all die BMW Fahrer gewonnen hat…

Das ich so kreativ sein kann, was Dekoration angeht, das hätte ich von mir selber ehrlich gesagt nicht gedacht…zu mindest was Weihnachtsdekoration angeht!

Da Murad unter der Woche meist in Abu Dhabi ist zum arbeiten, sehe ich ihn nur am Wochenende.
Mit Joseph bzw. Jose, einen Freund von Murad, habe ich die letzten Tage immer mal wieder was unternommen. Er muss nachts oft arbeiten, er ist freelancer und macht viel management, gerade jetzt in der Weihnachtszeit. Er zeigt mir ein par tolle Plätze, wir gehen zusammen einkaufen und auch auf ein Nachmittagsbierchen hier her:

Für uns ist klar, dass wir hier unbedingt mal hin müssen zum Snowboard fahren!
Aber jetzt geht es ja erst mal Richtung Weihnachten und das heißt Morgen Vormittag Aufbruch in den Oman für ein par Tage zum Zelten und anschließend wieder zurück. Damit ist mein Visum dann auch automatisch wieder verlängert, praktisch!

Zu 100% habe ich hier und da was vergessen, ich hoffe nur nichts wirklich wichtiges und interessantes.
Für alle die das hier wirklich noch vor Weihnachten bis zum Ende gelesen haben noch mal:
FROHE WEIHNACHTEN!!

Ach noch was. Vermutlich waren das die letzten Aufnahmen mit der GoPro, diese lässt sich nun noch äußerst selten bitten und in den meisten Fällen bleibt sie stur. Also könnte es sein, dass die Bilder in Zukunft etwas „unspezieller“ werden, sorry…

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